Mäuse gehören nicht ins Haus

Sie flitzen von rechts nach links, im Halbdunkel des abendlichen Wohnzimmers und schon ist man auf das Höchste alarmiert. Mäuse – ob es nun heißt „Igitt“ oder „Wie niedlich!“, sei dahin vegetables-928977_640gestellt. Denn Mäuse sind freilebende Tiere, die einfach nichts im Haus zu suchen haben. Doch wer schon einmal versucht hat eine Maus dingfest zu machen, weiß, wie schwierig dieses Unterfangen sein kann.

Besonders im Winter kommen sie in die Häuser. Da sie sehr anpassungsfähig sind, haben sie sich recht schnell häuslich eingerichtet und gehen nun jede Nacht auf Nahrungssuche. So niedlich sie auch erscheinen mögen, sind Mäuse Überträger von Krankheiten und verunreinigen das Haus. Denn ihre Nester sind meist in Ecken des Hauses, die nicht täglich beansprucht werden. Deshalb ist das erste, was man von einer Maus in vielen Fällen sieht, der Kot, der irgendwo hinterlassen wurde.

Achtung – Schaden

Neben den Verunreinigungen machen Mäuse auch so einiges kaputt. Zum einen benötigen sie Nistmaterial. Zum anderen beknabbern sie einfach alles, was sie nicht kennen, um heraus zu finden, ob es essbar ist oder nicht. So können auch Stromkabel, Schränke und Sofas zerfressen werden. Finden sie einen Weg in die Vorratsschränke, werden sie dort für eine Verunreinigung der Lebensmittel sorgen, die man dann nur noch entsorgen kann.

Wie kann man gegen sie vorgehen?

Experten empfehlen, Mäuse mit Fallen zu bekämpfen. Hier gibt es neben der Lebendfalle auch die allseits bekannte Schlagfalle. Auch das Rattengift kann eingesetzt werden. Die Gemüter scheiden sich an dieser Stelle. Denn da gibt es natürlich die Verfechter der Lebendfallen, die sagen, dass man die gefangene Maus ja draußen aussetzen kann. Die Gefahr, dass sie jedoch wieder durch ein ungesehenes Schlupfloch nach drinnen finden, kann nicht ausgeschlossen werden. Daher sollen sie einige hundert Meter vom Haus entfernt ausgesetzt werden.

Doch Vorsicht: Mäuse können beißen. Und Mäusebisse gehören in die Hand eines Arztes. Keine Selbstversuche, bitte. Die Schlagfalle ist natürlich etwas unschön, aber sehr effektiv. Sie wird mit einem Köder bestückt. Dies kann Brot, Rosinen, Käse oder Speck sein. Wichtig ist, dass der Schlagbügel korrekt arbeitet, damit er die Maus auch richtig treffen und mit einem Schlaf töten kann.

Wer über den Einsatz von Mäusegift nachdenkt, sollte sich bewusst machen, dass das Gift auch für andere Tiere stark giftig wirken kann, bis hin zum Tode. Daher ist es so auszulegen, dass kein anderes Tier heran kann. Am besten wird hierfür eine Köderbox eingesetzt, die von Haustieren oder marderähnlichen Tieren weder geöffnet noch anderweitig gefährlich werden kann.

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